Deutsches Musikfest Chemnitz - Tag 1

Donnerstag 09.05.2013 – Tag1: Anreise

Endlich ist es soweit gewesen: Die große Reise nach Chemnitz zu den Deutschen Meisterschaften stand vor der Tür.

Im letzten Jahr hatte sich der Spielmannszug SG Kropp auf dem Landesmusikfest in Neumünster mit der „Drumline“ für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Jedoch haben wir uns dazu entschieden nicht am Wertungsspiel teilzunehmen. Stattdessen haben wir uns dazu entschlossen eine Freizeitfahrt für den Verein daraus zu machen.

Pünktlich um 08 Uhr trafen sich alle Kropper wie üblich in unseren Vereinsräumen „Alt Bethlehem“ ein. Mit dabei: viele müde Augen, ein Haufen Gepäck und riesige Vorfreude auf das, was uns in Chemnitz erwartet. Nun musste alles, was wir benötigen, in die in Autos und in den Sprinter (welcher uns von der Spedition Westermann zur Verfügung gestellt wurde) verladen werden… und das war nicht wenig. Dazu zählten die Instrumente/Notenständer, unser Gepäck, unser Grill+Zubehör und unser vereinseigener Kühlschrank, den wir mitnehmen mussten, da wir uns die kompletten vier Tage in Chemnitz selbst verpflegen wollten.

Vollgepackt fuhren wir gemeinsam in Richtung Nortorf. Dort erwartete uns nämlich der Reisebus und die Nortorfer Spielergarde, mit denen wir gemeinsam die Reise geplant haben. Schnell wurde das übrige Gepäck in den Bus und in den Sprinter verladen und los ging die ca. 8-stündige Fahrt nach Ostdeutschland…

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Der erste kurze Stop war in Hamburg-Eidelstedt. Dort sammelten wir die noch fehlenden Kropper Antje und Yasmin ein und die Nortorferin Sarah. Die Hinfahrt verlief recht zügig ohne weitere Komplikationen oder Stau´s. In Braunschweig wurde dann der letzte fehlende Nortofer Spieler, Timo, eingesammelt. Nach einer kurzen Snackpause ging es dann gleich weiter auf die Autobahn in Richtung Chemnitz.

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Drei Filme und gefühlte 50 Pausen später sind wir letztendlich gegen 17Uhr an der Messehalle in Chemnitz angekommen. Günther und Manuela kümmerten sich um die Anmeldungen, während die anderen sich kurz eine Pause an der frischen Luft gönnten.

Als wir unser Quartier - die „Sachsenhalle“ - erreichten, bezogen wir auch gleich die Turnhalle, die wir noch mit zwei anderen Vereinen teilten… Na, das kann ja eine ruhige Nacht werden!

An der Turnhalle nahm uns dann unsere gebuchte Reiseleiterin „Heike Hanisch“ in Empfang, die uns die kompletten Tage begleitet hat und uns für Ratschläge, Tipps und Fragen zur Seite stand.

Nachdem wir unsere Schlafplätze eingerichtet haben, folgte der erste große Schock! Man hatte uns soeben mitgeteilt, dass uns in der kompletten Turnhalle für die vier Tage kein Strom zu Verfügung stünde. Oh nein - wie soll das denn funktionieren? Wir hatten doch extra unseren Kühlschrank dabei und etliche Salate und Lebensmittel, die gekühlt werden müssen… Nach langer Diskussion hatten die Organisatoren eine Notlösung parat. In einem separaten Raum unter der Tribüne könnten wir unseren Kühlschrank mit all unseren Lebensmitteln lagern. Dies sei dann der einzige Raum, der mit Strom versorgt wird… Gott sei Dank! Uns fiel ein Stein vom Herzen.

Für den restlichen Tag war für uns erstmal nichts weiter geplant außer dem gemeinsamen Abendbrot. Auf einem Hinterhof der Turnhalle bauten wir dann für alle die Tische und Bänke und das kalte Buffet auf. Jeder hatte eine Kleinigkeit zum Buffet beigesteuert, sodass wir eine große Auswahl an Salat, Brot, Baguette, Frikadellen, Würstchen und Rohkost hatten. Und so ließen wir den Abend gemütlich ausklingen…