Sonnige Kanutour am Sonntag den 27.05.

Sport und Freizeit verbinden? Und das als Musikgruppe? Ob das geht?

Natürlich geht das! Und genau das konnten wir am Sonntag eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Gemeinsam sind wir mit Freunden und Familie am 27.05. Fahrrad und Kanu gefahren und das auch gar nicht all zu kurz, denn schließlich haben wir stolze 26km mit dem Fahrrad und ganze 18km mit dem Kanu hinter uns gebracht.

Los ging es am Sonntagmorgen um 10 Uhr an unserem Vereinsheim "Alt Bethlehem" in Kropp, an dem wir uns mit unseren Fahrrädern getroffen, die letzten Grillutensilien eingepackt, und uns schon einmal mit Sonnencreme eingecremt haben. Als alle eingetroffen sind starteten wir in Richtung Anlegeplatz in Sorgbrück (unsere ersten 8km mit dem Fahrrad) an dem wir in die Kanus umstiegen.

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Das Aufteilen auf die Boote dauerte auch nicht allzu lang, sodass wir nach und nach, ausgestattet mit Schwimmwesten und Paddel, in die Kanus einsteigen und der Strömung der Sorge folgen konnten. Fast alle Insassen der Kanus wirkten wie wahre Kanuprofis, die das Lenken und Voranbringen der Boote ganz souverän meisterten. Aber was wäre eine solche Kanutour ohne ein Boot, das etwas aus der Reihe fällt? Also haben natürlich auch wir ein Boot gehabt, dass im Gegensatz zu den anderen Booten etwas herausstach: Nicht nur, dass das Kanu als einziges Kanu grün gewesen ist unterschied es von den Übrigen, sondern anscheinend war es das einzige Kanu, dass ein echtes Wildwasser-Abenteuer-Kanu gewesen sein muss, denn aus diesem Kanu mit dem Namen "Nixe" hörte man deutlich mehr Geschrei als aus allen anderen Kanus. Und schnell war allen anderen klar, bei diesem Kanu handelt es sich um unser Mädchen-Kanu mit Jacko, ihren beiden Schwestern Vanessa und Pia und Jackos Freundin Natascha, die sich mit dem Kanu mehr drehten als wirklich voran kamen.

kanu1.jpgUnd so wechselten nach der ersten Etappe ein paar Kanus die Besatzung, damit das nächste Stück gemeinsam überstanden werden konnte. Doch bevor die nächste Etappe angetreten wurde stärkten wir uns erst einmal mit Getränken und Brötchen, die von Verena und Christine zu unserem Zwischenhalt gebracht worden sind.

Doch nach dieser kleinen Stärkung ging es schnell weiter in Richtung Meggerdorf, unserer Endstation für die Kanufahrt. Auf dem Weg dorthin wurden viele von uns erstmals so richtig nass, doch nicht weil die Kanus kenterten, sondern weil Frank Freude daran gefunden hat alle anderen Kanus während der Fahrt einmal kräftig mit Wasser aus der Sorge zu übergießen. Lange nass war jedoch keiner, denn dank des kräftigen Sonnenscheins trocknete man fast schneller, als man nass wurde.

Angekommen in Meggerdorf (nun lagen auch 18km Kanutour hinter uns) sattelten wir wieder um, auf unsere Fahrräder, die inzwischen mit Anhänger an der Ausstiegsstelle angekommen waren und freuten uns schon auf das abschließende Grillen in Tetenhusen, im Garten unseres 1. Vorsitzenden.

Nach erneuten 11km Fahrrad fahren. Saßen wir nun also gemeinsam bei Christine und Günther zuhause um Wurst, Fleisch (alternativ auch vegetarischen Grillkäse) und Salate genießen zu können.

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Einige traten nach dem Grillen noch die Heimreise auf dem Fahrrad an, um den Abend gelungen abzurunden. Die anderen freuten sich darüber mit dem Auto zurück nach Kropp zu kommen.

Alles in Allem war das ein ganz fantastischer Ausflug, für den wir uns ganz herzlich bei Antje und Jacko bedanken für die Planung und Durchführung der gesamten Tour. DANKESCHÖN!